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Schlauch-Lining: Glasfaserverstärkter Liner mit Polyesther- bzw. Venylestherharzen mit UV Härtung

Ein werkseitig mit Polyester oder Vinylester Harzen getränkter Glasfaserverstärkter Liner wird über bestehende Schächte (bei größeren Dimensionen über kleinere Baugruben) in die zu sanierende Leitung eingezogen.
Der Liner wird danach verschlossen und unter Druck gesetzt und mit UV-Licht ausgehärtet. Nach der Aushärtung bildet das System einen strukturellen Liner, welcher mit einem neuen Rohr vergleichbar ist.
Bei Grundwassereintritt ist eine Vorabdichtung mit punktuellen Methoden oder der Einsatz eines Preliners erforderlich. 

GFK

Die Außenfolie ist unbedingt zu verwenden, da die Harze nicht in Verbindung mit Wasser gelangen dürfen.

Der Liner wird danach verschlossen und unter Druck gesetzt und mit UV-Licht ausgehärtet. Nach der Aushärtung bildet das System einen strukturellen Liner, welcher mit einem neuen Rohr vergleichbar ist. Bei Grundwassereintritt ist eine Vorabdichtung mit punktuellen Methoden erforderlich.


Anwendungsbereich:

  • Freispiegelleitungen
  • Abwasser- und Industriebereich
  • Dimensionen von 150 mm bis 1.500 mm
  • Kreis, Eiprofil
  • Einsetzbar für alle Rohrmaterialien
  • Sanierung von Bögen möglich
  • Installationslängen: bis 300 m Rohrlänge (nennweiten- und systemab¬hängig).

Vorteile:

  • Kurze Bauzeit
  • Keine Rohrverbindungen
  • Sehr flexibel einsetzbar
  • Geringe Querschnittsreduzierung (die doppelte Wanddicke des Inlinerrohres)
  • Einbau über bestehende Schächte möglich, in Abhängigkeit der Schacht¬situation ist ab DN 700 die Abnahme des Konus und ab DN 900 eine Baugrube erforderlich
  • Schächte können durchfahren werden
  • Zulaufanbindungen von innen möglich
  • keine Verklebung mit der Rohrinnenwand - kleiner verbleibender Ringraum, Zuläufe und Schächte müssen zusätzlich eingebunden werden
  • Der Liner ist hydraulisch sehr glatt und widerstandsfähig gegen aggressives Abwasser und mechanische Beanspruchung

Nachteile:

  • Gefahr von Faltenbildung möglich, insbesondere bei Lageabweichungen, Nennweitentoleranzen, Krümmungen, Abwinkelungen und starken Versätzen im Altrohr
  • Verwendung einer Außenfolie, um einen Kontakt mit dem in den Linern enthaltenen Polyester oder Vinylesterharzen zu verhindern (in Verbindung mit Wasser wird Styrol ausgespült und es kommt zu keiner Aushärtung)
  • Durch Außenfolie keine Verklebung mit der Rohrinnenwand - kleiner verbleibender Ringraum
  • Zuläufe und Schächte müssen zusätzlich eingebunden werden
  • Abfälle, insbesondere Trägermaterialien und Harzreste sind ordnungsgemäß zu entsorgen
  • Nicht geeignet für Schäden wie Rohreinsturz
  • Auf der Baustelle hergestelltes Rohr – Einhaltung hoher Qualitätsstandards erforderlich
Das App ist verfügbar

für google Android Systeme

sowie für Apple iPhone und iPad

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